Dankesfest in stilvollem Rahmen

Beim Jahrestreffen auf Schloss Mariakirchen sprach der Vorstand der Hans Lindner Stiftung Dank aus an alle Ehrenamtlichen, die sich für die Stiftung engagieren.

Die Hans Lindner Stiftung agiert in vielen Bereichen. Sie ist Anlaufstelle für Existenzgründer, fördert Kinder und Jugendliche durch zahlreiche Projekte in Schulen und engagiert sich stark im ehrenamtlichen Bereich. Ein großes Netzwerk, ausnahmslos Fachleute, stellen sich jedes Jahr ehrenamtlich mit ihrem Wissen und Können in den Dienst der guten Sache und garantieren ein hohes Niveau an Begleitung und Beratung. Somit unterstützen sie zum einen das Ansinnen der Stiftung. Zum anderen tun sie den Nutznießern etwas Gutes. Das zog längst große Kreise und reicht von Passau bis Amberg.

Dieses große Engagement weiß man im Haus zu schätzen. Um hierfür Dank zum Ausdruck zu bringen, luden die Vorstände der Stiftung, Stephanie und Elisabeth Lindner, Albert Eckl sowie Hermann Dorfner wie alljährlich im Sommer zu einem Jahrestreffen im stilvollen Rahmen ein.

Dieser nahm bereits am Nachmittag mit einem Sektempfang im malerischen Innenhof des Schlosses Mariakirchen bei angeregten Gesprächen seinen Verlauf.

Stiftungsvorstand Stephanie Lindner begrüßte die Netzwerkpartner. Sie sprach von vielen interessanten Projekten, die auf den Weg gebracht wurden, was andererseits auch von viel Arbeit und Kreativität zeuge. Das würde nicht funktionieren, wenn man nicht einen solch großen Kreis aus Schule, Banken, Versicherungen, Selbständigen und anderen Unterstützern hätte. Somit sollte dieses Fest ein kleines Dankeschön für die Mühe sein, für die Zeit, die sich die ehrenamtlichen Kräfte nehmen; durchaus auch aus dem privaten Bereich.

Stiftungsvorstand Albert Eckl schaute genauer darauf, was die Stiftung letztes Jahr auf die Beine stellte und gab einen Überblick. Dabei hatte er den Spruch „Einem Menschen zu helfen, mag nicht die ganze Welt verändern. Aber es kann die Welt für diesen Menschen verändern“ mitgebracht. Jeder könne beitragen, dass die Welt ein wenig schöner werde. Der erste Teil der Stiftung wurde 1991 der zweite Teil 1999 gegründet. Seither wurde viel erreicht. Ambition war die Erkenntnis, dass man, auch dann, wenn es „nicht so gut läuft“, immer wieder Menschen treffe, denen man zumindest ein wenig weiterhelfen könne. Heute sei die Stiftung gut ausgestattet und könne Dank der Erträge aus dem großen Immobilienvermögen eine „sehr gesunde Arbeit“ leisten.

Wie bunt das Leben in der Stiftung ist, wurde deutlich gemacht. Die Aufgaben wachsen Stück für Stück und Stück für Stück könne man Mehrwert für die Region schaffen. Dabei habe man drei Schwerpunkte mit Helfen, Stärken und Wachsen gesetzt: Jugend- und Hochschularbeit, Existenzgründung, Unternehmensförderung, um gesunde Betriebe sowie Ausbildungsplätze in der Region zu erhalten beziehungsweise zu schaffen, wurden als Beispiele dazu genannt.

In den Bereich Helfen fällt auch die Stiftung in Rumänien. Die Fundatia Hans Lindner Rumänien wurde bereits vor 25 Jahren gegründet. Dies musste natürlich gefeiert werden. Stephanie Lindner war mit der Familie vor Ort um an den Feierlichkeiten teilzunehmen. „Es war schön zu sehen, was seither alles passierte. Die Stiftung in Rumänien ist sehr aktiv, ähnlich wie hier in Arnstorf. Man konnte auch mit der Ukraine-Hilfe viel Unterstützung geben, ist Satu Mare doch nur 30 km von der ukrainischen Grenze entfernt.“ Humanitäre Projekte werden auch in Uganda voran gebracht, hiervon berichtete Elisabeth Lindner. Dort ist man seit 1999 schwerpunktmäßig mit der Betreuung von Waisenkindern befasst. Es gibt ein Boardinghaus in dem die Kinder untergebracht werden und die Schule besuchen können. Seit 2005 gibt es in Afrika auch eine eigenständige Stiftung mit elf Mitarbeitern und neun ehrenamtlichen Kräften. Für 300 Kinder bezahle man Schulgeld. Das Boardinghaus sei eine wertvolle Einrichtung.

Sodann wurden die einzelnen Bereiche der Hans Lindner Stiftung in Arnstorf vorgestellt. Monika Pfleger erörterte, wie im Bereich Beratung Existenzgründer und Unternehmensnachfolger Unterstützung erhalten können. Im Gebiet der „Weiterbildung“ können sich Jungunternehmer, Existenzgründer, Unternehmensnachfolger oder einfach Interessierte weiterbilden und damit weiterentwickeln. Hiervon berichtete Manuel Huber. Ein umfassender Bereich ist die Jugendförderung wie Christian Schläger verdeutlichte. Kinder und Jugendliche werden hier spielerisch an das Thema Existenzgründung herangeführt und können ihre Stärken entdecken. Was man unter dem Begriff „Hochschule“ fördert, stellte Prof. Dr. Thomas Geiß heraus. Auch die Freiwilligenagentur „pack ma`s“ steht in Trägerschaft der Hans Lindner Stiftung. Hier wird ehrenamtliches Engagement groß geschrieben. Auch die Tafel Arnstorf ist in diesem Bereich angesiedelt. In Leberfing wurde eine biologische Landwirtschaft angesiedelt Hier wird geforscht, Schweine werden artgerecht gehalten und so stressfrei wie möglich geschlachtet. Genaueres erörterte zum Abschluss Albert Eckl.

Im Schlossinnenhof war bereits für ein festliches Abendessen gedeckt. Hier ließ man sich im Anschluss gerne nieder und so klang ein interessanter Abend bei Gaumenfreuden aus.

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