Tafel Arnstorf verabschiedet langjährige Mitarbeiterinnen

Rosemarie Klose und Ingeborg Krauss nach 18 Jahren verabschiedet

Arnstorf. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge traf sich Johann Strupf (Regionalleiter Ost der Tafel Arnstorf) mit seinen Kolleginnen Rosemarie Klose und Ingeborg Krauss, denn er musste die beiden Damen nun nach 18 Jahren ehrenamtlichen Dienst in den verdienten Ruhestand verabschieden.

Als die Tafel Arnstorf im Dezember 2002 startete, starteten auch Rosemarie Klose und Ingeborg Krauss ihren ehrenamtlichen Dienst bei der Tafel Arnstorf. Schnell lebten sie sich ein und nahmen gerne neue Herausforderungen an. So kümmerte sich Rosemarie Klose in der Ausgabestelle Pfarrkirchen neben praktischen Arbeiten wie dem Sortieren der Lebensmittel noch um Verwaltungsaufgaben rund um die Tafel. Auch Ingeborg Krauss kümmerte sich Woche um Woche um das Sortieren der Lebensmittel in der Ausgabestelle Simbach am Inn. Außerdem übernahm sie im Jahr 2019 die Leitung der Tafelausgabestelle in Simbach. Nachdem die Tafel im Mai 2020 nach der sechs wöchigen, pandemiebedingten Schließung wieder öffnete, waren Rosemarie Klose und Ingeborg Krauss eine der ersten, die sofort wieder ihre Arbeit aufnahmen, neue Maßnahmen umsetzten und ihre volle Kraft für ihre Mitmenschen einsetzten.

Johann Strupf dankte den beiden Helferinnen ganz herzlich für ihre tolle geleistete Arbeit der letzten 18 Jahre und überreichte ihnen ein Geschenk.

Die Tafel Arnstorf wird initiiert von der Hans Lindner Stiftung und unterhält acht Ausgabestellen in den Landkreisen Rottal-Inn und Dingolfing-Landau. An fünf Tagen die Woche ist eins von sieben Fahrerteams mit dem Kühlfahrzeug unterwegs und sammelt überschüssige und qualitativ einwandfreie Lebensmittel bei den Einzelhändlern, Discountern, Bäckereien und Herstellern ein. Je nach Wochentag bringt es die Waren nach Simbach am Inn, Eggenfelden, Gangkofen, Pfarrkirchen, Arnstorf, Landau a. d. Isar, Pilsting und Dingolfing. Die Helferinnen und Helfer vor Ort sortieren und richten Lebensmittelpakete für die Abholer her. Im Prinzip einfach, im Detail bedarf es vieler Handgriffe, die von rund 95 ehrenamtlichen Helfern geleistet werden, damit wird an die 800 Menschen wöchentlich eine Erleichterung ihres Alltag verschafft.

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