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Lenkungsgremium sieht „Dahoam in Niederbayern“ auf Erfolgskurs

3. August 2026

Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat begleitet Weiterentwicklung des Regionalportals

Die Initiative „Dahoam in Niederbayern“ entwickelt sich weiterhin dynamisch. Bei der Sitzung des Lenkungsgremiums am 23. Juli auf Schloss Mariakirchen zog die Hans Lindner Stiftung gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat, der Regierung von Niederbayern sowie weiteren Netzwerkpartnern eine positive Zwischenbilanz. Im Mittelpunkt standen die bisherigen Fortschritte des regionalen Onlineportals sowie die nächsten Entwicklungsschritte für Web, App und Vermarktung.

Zum Auftakt begrüßten Albert Eckl, Vorstand der Hans Lindner Stiftung, sowie Dr. Hellmut Fröhlich vom Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat die Teilnehmenden. Beide betonten die Bedeutung digitaler Lösungen für die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums und die enge Zusammenarbeit aller Projektpartner. „Dahoam in Niederbayern lebt von starken Partnerschaften. Dass heute Vertreterinnen und Vertreter aus Ministerium, Wirtschaft, Kammern und regionalen Institutionen gemeinsam an einem Tisch sitzen, zeigt, welchen Stellenwert das Projekt inzwischen für Niederbayern hat. Gemeinsam schaffen wir eine Plattform, die Menschen, Kommunen, Vereine und Unternehmen nachhaltig miteinander vernetzt“, so der Vorstand der Hans Lindner Stiftung.

Anschließend präsentierten Caroline Leidl und Franziska Noneder die Weiterentwicklung des Portals seit der vergangenen Lenkungsgremiumssitzung im Oktober 2025. Die Zahlen zeigen die wachsende Reichweite der Plattform: Mittlerweile sind 45 Kommunen und Landkreise Portalpartner. Alle 258 niederbayerischen Gemeinden wurden bereits angesprochen. Zudem konnten 170 neue Vereine und Unternehmen für das Portal gewonnen werden. Aktuell finden Nutzerinnen und Nutzer mehr als 19.500 Veranstaltungen und Weiterbildungsangebote. Insgesamt verzeichnet das Portal bereits über 2 Millionen Besucherinnen und Besucher jährlich. „Die Entwicklung der vergangenen Monate zeigt, dass der Bedarf an einer regionalen digitalen Plattform groß ist. Besonders freuen wir uns über die steigenden Nutzerzahlen, die vielen neuen Portalpartner und das große Interesse aus den Kommunen. Gleichzeitig entwickeln wir das Portal kontinuierlich weiter, damit es für Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Unternehmen noch attraktiver wird“, berichtete Franziska Noneder.

Auch technisch wurde das Portal in den vergangenen Monaten konsequent weiterentwickelt. Im Unternehmensbereich unterstützt nun eine KI Funktion die Erstellung von Stellenanzeigen. Zudem wurde eine XML Schnittstelle für Stellenanzeigen erfolgreich getestet, sodass Unternehmen ihre Stellen künftig automatisiert in den Stellenmarkt übertragen können. Darüber hinaus wurde ein 0-Euro- Tarif für Betriebe geschaffen, um möglichst viele regionale Unternehmen an Bord zu holen und Sichtbarkeit und Vernetzung zu generieren.

Für die kommenden Monate stehen die kontinuierliche Weiterentwicklung des Stellenmarktes sowie Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung, für Google Jobs und KI gestützte Suchsysteme auf der Agenda.

Auch die App wurde seit der letzten Sitzung deutlich weiterentwickelt. Neben zahlreichen Verbesserungen der neuen Version wurde die erste Ausbaustufe des persönlichen „Dahoam Dashboards“ umgesetzt. Künftig sollen unter anderem neue Loginbereiche für Vereine, Ehrenamt, Unternehmen und Institutionen entstehen. Geplant sind außerdem erweiterte Push Benachrichtigungen sowie eine neue App Struktur.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Marketing und Partnergewinnung. Das Projektteam entwickelte unter anderem eine Kommunenmappe, eine digitale Kommunenbroschüre sowie neue Werbemittel wie eine Beachflag, und ein Rollup. Mit der ersten Ausgabe der „Dahoam Post“, den ersten 3 Episoden des Dahoam in Niederbayern Podcasts und der Online-Veranstaltungsreihe „Dahoam Impuls“ wurden neue Kommunikationskanäle geschaffen. Gleichzeitig war das Team auf zahlreichen

Veranstaltungen, Messen und Netzwerktreffen in ganz Niederbayern präsent. Besonders erfreulich ist die Zusammenarbeit mit inzwischen zwölf Integrierten Ländlichen Entwicklungen (ILE). Dabei handelt es sich um kommunale Zusammenschlüsse mehrerer Gemeinden, die gemeinsam Projekte zur Stärkung ihrer Region umsetzen.

Für die kommenden Monate plant das Projektteam weitere Informationsmaterialien für Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine, neue Give Aways, weitere Podcast Folgen, zusätzliche Ausgaben der „Dahoam Post“ und des „Dahoam Impuls“ sowie Firmenveranstaltungen, Netzwerktreffen und Messeauftritte. Den Abschluss der Projektlaufzeit bildet Anfang 2028 ein großes Vernetzungstreffen mit Kommunen, Landkreisen und Wirtschaftsförderungen aus ganz Niederbayern.

An der Sitzung nahmen neben dem Projektteam der Hans Lindner Stiftung auch Vertreterinnen und Vertreter des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat, der Regierung von Niederbayern, der IHK Niederbayern, der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, des Niederbayern Forums, des Landkreises Regen, der Schwarz GmbH sowie des Bayerischen Landtags teil.

Die Mitglieder des Lenkungsgremiums zeigten sich mit der Entwicklung des Projekts sehr zufrieden. Die kontinuierlich steigenden Nutzerzahlen, neue digitale Funktionen und das wachsende Netzwerk bestätigtenden erfolgreichen Kurs von „Dahoam in Niederbayern“. Gemeinsam soll die Plattform auch künftig dazu beitragen, Menschen, Kommunen, Vereine und Unternehmen in Niederbayern noch besser miteinander zu vernetzen und die Region digital sichtbar zu machen.

Dahoam in Niederbayern ist ein Projekt der Hans Lindner Stiftung, die sich seit 1999 für die nachhaltige Entwicklung Niederbayerns und der Oberpfalz einsetzt. Die Stiftung fördert Existenzgründungen und Unternehmensnachfolgen, begleitet kleine und mittlere Unternehmen mit praxisnahen Weiterbildungsangeboten und engagiert sich in der Berufsorientierung sowie der Wertevermittlung für junge Menschen. Darüber hinaus stärkt sie mit Projekten wie der Freiwilligenagentur pack ma's, der Tafel Arnstorf und „Dahoam in Niederbayern“ das gesellschaftliche Miteinander und die regionale Vernetzung.

Mit ihren Bildungs-, Wirtschafts- und Sozialprojekten leistet die Hans Lindner Stiftung einen wichtigen Beitrag dazu, das Stiftungsgebiet Niederbayern und Oberpfalz als lebenswerte, wirtschaftlich starke und zukunftsfähige Heimat weiterzuentwickeln.

Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium der Finanzen und für Heimat auf Grundlage der Heimat-Digital-Regional-Förderrichtlinie.

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